projects for tourism.

11.10.2021

von Alexander Drastil

KARRIERE IM PLATZHIRSCH KUFSTEIN

 Alexander Drastil

Alexander Drastil

11.10.2021

Wer bin ich? der Job definiert einen beträchtlichen Teil der persönlichen Identität. Es beginnt schon bei den Kindern, die lebhaft darüber diskutieren, ob sie Feuerwehrmann, Ärtzin oder Tischler werden wollen. Selbst nach dem Ende des aktiven Berufsleben sind wir eng mit dem verbunden, was wir gelernt haben, durchjahrzehntelange Praxis besonders gut können und im besten Fall mögen.

Ich weiß aus Erfahrung, dass die Entlohnung eine kleinere Rolle als gedacht spielt, viel wichtiger sind etwa Karriereperspektiven, generell gute Arbeitsbedingungen und eine emotionale Verbindung zum Produkt, mit welchen man sich identifizeren kann und möchte. Zusammengefasst zeigt sich, dass vor allem jene im Job glücklich sind - egal ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer -, die die Möglichkeit haben zu gestalten und zu wirken und die in ihrem Tun und Handeln wertgeschätzt werden.

Vieles liegt natürlich in unseren eigenen Händen: die richtige Jobwahl, wie wir miteinander umgehen, die persönliche Motivation und Leidenschaft. Ich als Unternehmer mit Leidenschaft kenne viele außergewöhnliche Persönlichkeiten, die für ihre Berufung brennen und alles dafür tun, damit es in ihrem Umfeld zumindest ordenlich lodert. Auch in der stets schlecht geredeten Tourismusbranche gibt es fantastische führungsstarke Hoteliers und Gastronome, tolle Projekte und tendige oder authentische Ideen. Was die vergangenen eineinhalb Jahre wirtschaftlicher Überlebenskampf in den Tourismusbranchen angerichtet haben, muss wohl erst untersucht werden.Zusammengefasst zeigt sich aber, dass viele Tourismusbetriebe gute Arbeitskräfte haben, die sich schon bisher sehr wertschätzend um diese wichtigste Ressource gekümmert haben und nicht zum Beispiel Arbeitszeitmodelle aus dem vorigen Jahrtausend vertreten.

Abschließend möchte ich jedoch erwähnen: Nicht nur der Unternehmer hat gegenüber seinen Mitarbeitern eine Verantwortung, auch der Statt gegenüber dem Unternehmer. Wenn es in Zukunft immer schwieriger wird, sich selbsständig zu machen oder auch lukrativ einen Betrieb zu führen, wird es bald immer weniger Betriebe geben.

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