projects for tourism.

12.10.2021

von Alexander Drastil

Gekommen um zu bleiben

 Alexander Drastil

Alexander Drastil

12.10.2021

Nun können wir langsam wieder den Blick in die Zukunft richten - nach dem Kassensturz ist es Zeit für Perspektiven. Wichtigste Erkenntnis: Nichts wird schnell wieder so werden, wie es war - was nicht heißt, dass es nicht besser werden kann.

Das klingt, für uns in der Hotelerie und Gastronomie, eher nach einem frommen Wunsch. Monatelange Zwangsschließungen, hohe Investitionen für Hygiene-Konzepte und die tröpfelnde Unterstützung des Staates ließen die Stimmung von Monat zu Monat sinken. Und doch zeichnet sich in unserer Branche ein Trend ab, der zu einer Erneuerung führen könnte.

In der Gastronomie zum Beispiel hat überlebt, wer schnell auf Lieferung, beser noch auf Abholung umstellen konnte, weil er eine treue Stammkundschaft hat. Das Restaurantessen für zuhause, da sind sich viele einig, wird bleiben, ebenso wie der Trend zu regionaler und fleischloser Küche und das Bemühen um möglichst wenig Abfall.

Und was wird aus den Beherbergungsbetrieben, die von der Pandemie womöglich noch härter erwischt wurde als die Gastronomie? Ich denke, dass die so lange unterdrückte Sehnsucht nach einem Tapetenwechsel wird zumindest bei Privatreisen für eine schnelle Erholung sorgen, wenn auch vermutlich vermehrt im In- denn im Ausland. Für uns im Städtetourismus bleibt es weiterhin eine Herausforderung - dahinter ist aber Bewegung. So nutzen kreative Köpfe die Lücke, um das Produkt der Zukunft zu entwickeln - es entstehen neue Konzepte.

Kommentar

Datenschutz

Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

Informiert bleiben

Sie wollen wissen, was WIRKLICH bei uns so abgeht und wie wir denken? Dann abonnieren Sie einfach unseren Blog.