projects for tourism.

16.11.2021

von Alexander Drastil

 Alexander Drastil

Alexander Drastil

16.11.2021

Wir stellen Ihnen gerne unsere wunderbaren Töchter Lisa-Marie (Jg. 2003) und Anna-Lena (Jg. 2005) vor. Ob die Beiden irgendwann in unsere Fußstapfen treten möchten oder andere Pläne haben? Fragen wir sie selbst….

Geboren in Kitzbühel, aufgewachsen in Kirchberg in Tirol, wohnhaft in Kufstein. Wo sind deine Wurzeln?

Lisa:
Definitiv in Kirchberg. Ich bin dort aufgewachsen mit all den vielen Kindern in unserer Wohngegend und ich erinnere mich immer wieder gerne daran zurück. Ein Leben ohne Verpflichtungen war das damals im Großen und Ganzen.

Leni:
Kann ich nicht so genau sagen, momentan bin ich am liebsten in Innsbruck. Hier gehe ich derzeit zur Schule und wohne während der Woche im Internat. Ich schätze die Menschen in dieser Stadt, meine Schulfreunde, das nette Städtchen und meine Schule an sich.

Du bist in ein Familienunternehmen reingeboren. Wie war und ist das für dich?

Lisa:
Ich denke, dass es von großem Vorteil war und ist. Ich werde nie mit „Nichts“ dastehen, da meine Eltern vorgesorgt haben und fleißig sind, dass es uns immer gut gehen wird. Des Weiteren bekommen meine Schwester und ich von klein auf viel mit, da wir auch miteinbezogen werden, auch hin und wieder mithelfen und somit Erfahrungen für das weitere Leben sammeln können.

Leni:
Früher hatten unsere Eltern manchmal wenig Zeit für uns. Jetzt allerdings finde ich es sehr praktisch - z. B. habe ich immer eine Unterkunft in einem unserer Betriebe, falls Freunde bei mir schlafen möchten oder man einfach mal Zeit für sich braucht.

Mama Schweizerin, Papa Wiener und du eine echte Tirolerin?

Lisa:
So ist es. Kunterbunt und noch dazu weitgereist die Beiden. Überall, doch in Tirol fühle ich mich zu Hause. Warum? Kann ich nicht beschreiben. Vermutlich, weil ich hier meine ganze Kindheit verbracht habe und groß geworden bin. Viele schöne Erinnerungen und das macht ein zu Hause aus.

Leni:
Ja, ich sehe mich eigentlich nur als Tirolerin und wenn, dann eher noch ein bisschen als Schweizerin, aber zu Wien habe ich nicht viel Bezug.

Warum besuchst du eine der besten Tourismusschulen weltweit und was ist dein Ziel?

Lisa:
Ich wurde in den Tourismus hineingeboren. Durch meine Eltern bekam ich von klein an vieles mit. Es gefällt mir unter Menschen aus verschiedenen Kulturen zu sein und das möchte ich auch weiterhin in meinem zukünftigen Leben.

Leni:
Weil in dieser Schule ein „kulinarischer Zweig“ angeboten wird und ich die Ausbildung mit 3 Lehrabschlüssen absolvieren werde. Nach der Villa Blanka werde ich erstmals praktische Erfahrungen sammeln mit dem Ziel, irgendwann meine eigene Patisserie in einem kleinen Städtchen irgendwo, vielleicht sogar außerhalb von Österreich zu eröffnen.

Wo konntest du schon etwas Berufserfahrung in Form von Praktika sammeln?

Lisa:
2019 absolvierte ich ein Praktikum im Bayerischen Hof in München. Ein 5 Sterne Superior Hotel seit Generationen, wo ich im Bankett arbeiten durfte. 2020 arbeitete ich in Wien im Restaurant Fuhrmann. Hier durfte ich im Bereich Küche Unmengen an Erfahrungen sammeln. Der passionierte 3-Hauben Koch Walter Leidenfrost und sein Sous Chef Bastian Langer haben die Leidenschaft des Kochens in mir geweckt. Und 2021 verschlug es mich in die Schweiz ins Schloss Hotel Zermatt. Hier war ich an der Rezeption tätig. Ebenso spannend, jedoch denke ich nicht, dass ich mich in diesem Bereich wieder finden werde. Man sitzt oft vor dem Computer.

Leni:
Im Design Hotel Wiesergut/Wieseralm in Hinterglemm durfte ich im Sommer 2020 im Service mitarbeiten; im Restaurant Salzhaus in Solothurn lernte ich 2021 vieles in der Küche und beim Patissier Weltmeister Rolf Mürner in der Nähe von Bern durfte ich Einblick in seine Kunstschmiede nehmen.

Welche war bisher deine beste Entscheidung?

Lisa:
In Anbetracht der zukünftigen beruflichen Karriere war das Praktikum im Restaurant Fuhrmann in Wien die prägendste Erfahrung. Eine wunderschöne, kreative und vor allem spaßige Zeit mit Walter und Bastian. Hier habe ich meine Leidenschaft zum Kochen entdeckt.

Leni:
Die Tourismusschule Villa Blanka zu besuchen. Ich entwickle auf dieser Schule meine eigene Persönlichkeit und lerne viele Menschen kennen, ohne die mir mein Alltag nur halb so viel Spaß machen würde.

Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

Lisa:
Eine intakte Familie, Gesundheit und Wohlstand.

Leni:
Für meine Familie, die immer hinter mir steht und mich in jener Hinsicht unterstützt. Meine Freunde,die mein Leben noch lebendiger und witziger machen.

Was würdest du nie im Leben machen?

Lisa:
Menschen schlecht oder ungerecht behandeln. Das erlebte ich bereits in einem meiner Praktika. Mein Ziel ist es Unternehmer und Arbeitgeber zu werden und ein Vorgesetzter zu sein der genau diese Dinge nicht tut.

Leni:
Bungee jumping oder aus einem Flugzeug springen.

Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Lisa:
Wolfgang Ambros. Der Wiener Musiker hat meinen Vater anscheinend so beeindruckt, dass er meiner Schwester Leni und mir seit Geburt an nur dieses eine Lied „Zwickts mi“ von ihm vorgesungen hat.

Leni:
Saliha Özcan (Sally ́s Tortenwelt). Sally ist sehr kreativ und machte ihr Hobby zum Beruf. Sie kreiert die originellsten Torten und macht es mit Leidenschaft.

Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?

Lisa:
Die ganze Welt mit Essen, Trinken und einer allgemein guten Infrastruktur versorgen. Jeder sollte das Recht haben in Frieden und ohne Armut zu leben.

Leni:
Ach, da wäre so viel was ich gerne ändern würde. Aber am ehesten ärgert mich die Ignoranz und Dummheit von manchen Menschen . Ohne die würden sich viele Probleme von selbst lösen.

Was würdest du mit einer geschenkten Million Euro tun?

Lisa:
Vermutlich die Welt erkunden, mein Leben in vollen Zügen genießen und Lebenserfahrung sammeln.Aber auch etwas Gutes tun. Wie zum Beispiel eine Zeit lang nach Afrika gehen und mich um Kinder kümmern, die nicht dieses Glück haben, so aufzuwachsen wie ich es darf. „Das Leben besteht aus Geben und Nehmen“, so wie mir es meine Eltern stets versuchen zu vermitteln bzw. vorleben.

Leni:
Ich würde wahrscheinlich eine Zeitlang um die Welt reisen. Wenn noch Geld übrig wäre, würde ich es dann in meine Patisserie investieren und ein Unternehmen gründen.

Was bedeutet Glück für dich?

Lisa:
Vermutlich der Wohlstand in den ich hineingeboren wurde. Auch wenn man dies oft als selbstverständlich sieht. Im Grunde genommen ist es für mich Glück.

Leni:
Freude am Leben, Familie, die hinter einem steht und täglich das machen zu dürfen was man gerne macht und liebt zu tun.

Wo geht deine Reise hin aus heutiger Sicht?

Lisa:
Nach Neuseeland oder Japan. Andere Kultur, andere Menschen, Strand, Sonne, Meer und eine lockere Atmosphäre. Das denke ich zumindest. Um es zu wissen, muss ich es mir anschauen.

Leni:
Ich werde voraussichtlich nach meinem Schulabschluss eine Lehre als Konditorin / Pâtissier in Frankreich oder Wien dranhängen.

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